12.09.2016

Goethes Briefe an Ch.v.Stein: 13.05.1780 (382)

(382) 13.05.1780

Sehr ungern verzehr ich meinen Theil Spargel alleine, das kommt aber daher wenn man sich ganze Tage nicht sieht. Mein Morgen war zwischen Ackten dem Messias und Volgstädten getheilt. Mittags war ich beym Misel, dann stellte ich einen Ritter fast im Gusto von Takanno vor, denn ich war prächtig vom Theater trödel, drauf tanzt ich, und da es im Thal sehr schön doch sehr feucht ist sucht ich Sie auf und fand Sie nicht. Gute Nacht! Es kommt hierbey Ihr Anteil Spargel, nebst andern Raritäten aufs Fest. G. d. 13.May 1780.


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