2016-09-21

Goethes Briefe an Ch.v.Stein: 15.06.1780 (398)

(398) 15.06.1780

d. 15ten Juni nach Mitt.

Meine Rosen blühen nicht auf, meine Erdbeeren werden nicht reif sie wissen wohl dass sie nichts zu eilen haben. Stein sagt, er schicke morgen etwas an Sie und ich will dieses Briefgen mit geben. Bald seh ich auch etwas von Ihnen hoff ich.

An den neuen Weegen wird schönes bereitet, wir werden auch wieder da zusammen gehn. Alles ist äusserlich ruhig.

Die Waldner ist noch nicht wieder da. Der Herzog kaufft wieder ein Pferd, das sehr unbequem trabt, weil er schon mehr unbequeme hat, welches sich hören lässt.

Adieu. Grüsen Sie die Imhof. Er weis wohl nicht mehr viel von mir.



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