27.10.2016

Goethes Briefe an Ch.v.Stein: 02.11.1780 (436)



(436) 02.11.1780

So einen bösen Vorhang mir Ihr Brief herunterwirft, und neue Nebel meine schönsten Aussichten decken; so ist mirs doch wilkommner als Ihr anfänglich gleichgültig thun, da Sie mirs ausreden und mich beruhigen wollten.

Möge es Ihnen recht wohl seyn. Knebel hat mir gesagt dass Sie recht vergnügt sind.

Es macht mich nachdencken dass es Frizzen geht wie mir. Danck für die Bratens wir wollen sie in Gesellschafft mit guten Wesens verzehren. Die kleine lehrt mich Schach u.s.w. Grüsen Sie Stein und Lingen recht schön und auch meinen Bruder nicht in Christo sondern in der Unart und der Unbethulichkeit. d. 2. Nov. 80.    G.
 



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