2017-01-09

Gedichte von L.Dreves: Verlorene Liebe-2 (48)




2.

Die Blume welkt, der Sommer ging zu Ende,
Die Ströme schwellen, die so friedlich rannen,
Der muntre Wandervogel zieht von dannen,
Doch in der Fern' er neuen Frühling fände.

Die Liebe starb. Was ringst du wund die Hände?
In seine Ufer lässt der Schmerz sich bannen,
Starr stehst du, ohne Kraft, dich zu ermannen,
An deines Lebens erster Sonnenwende.

O lass so früh nicht deinen Mut erschlaffen,
O spare deine Tränen, deine Klagen,
Noch Vieles gibt's zu dulden und zu schaffen.

Es wird ein neues Glück dir blühend tagen,
Dann werden wieder neue Wunden klaffen
Und Alles musst du, wie es kommt, ertragen.
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