31.01.2017

Gedichte von W. Michel: Der Mond (8)



 Der Mond

Der Mond scheint überm Wald.
Verhüllte Tannen raunen
Ein Wort so ungestalt.
Was muss ich so erstaunen?

Er schweigt und strahlt so sehr.
Verblasste Sterne gehen
Nachtwandelnd um ihn her.
Das hab ich nie gesehen,

Noch auch gehört zur Nacht
Dies Rauschen ohne Wind,
Dies Reden sanft und lind
Zu dem, der einsam wacht.

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