05.02.2017

A. Donath-Menschen und Liebe: War eine einsame Königin (6)



War eine einsame Königin…

War eine einsame Königin,
Trug diamantene Kronen.
Nur wenn der Frühling zu Gast war,
Flocht sie ins goldene Königshaar
Duftende Anemonen.

Sah wie ein Kind der Sonne zu,
Wie sie die Welten streifte,
Wie sie die Glut in die Erde goß,
Und wie ihr Licht in die Knospe floss,
Und wie die Blüte reifte.

War ein Fluten im ganzen All
Wie von jauchzenden Klängen.
Leben strömte aus Leben hervor,
Und was die Sonne zum Werden erkor,
War ein liebendes Drängen.

Also träumte die Königin
Bilder vom Weltgetriebe,
Träumte von flammender Leidenschaft,
Fühlte des Lebens wachsende Kraft
Und seine stürmende Liebe.

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