18.02.2017

Gedichte v. Aloys Schreiber: Der Hain (21)





Der Hain

Wo die Zweige sich verweben
In des Haines Dämmerlicht,
Will die Seele aufwärts streben,
Will sich gern zu dem erheben,
Der im Waldgesäusel spricht.

In der Einsamkeit verkündet
Sich die Gottheit unsichtbar;
Wo ein treues Herz sich findet,
Von der reinen Lieb entzündet,
Hat sie Tempel und Altar.

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