02.02.2017

Gedichte v. W. Michel: Ferne Welt (20)



Ferne Welt

Wie Mädchenaugen, die tief versonnen sind,
Blickt es mich an aus dunklen Weiten.
Weisse Lichter über meine Seele gleiten
Wie Monde, die von Nebeln umsponnen sind.

Ganz fern in der Nacht noch ein Leben ist.
Und ich höre das kleine Leben singen,
Wie sich in ferner Welt die Menschen verjüngen
Im Hain, der von Rosen umgeben ist.

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