03.02.2017

Gedichte v. W. Michel: Herbstregen (27)



 Herbstregen

Der Regen fiel in dünnen Strähnen
Aufs Land, das seiner nicht begehrt.
Ob wohl all dieser Himmelstränen
Der enge Schmerz der Menschen wert?

Drei Harfen, welche in mir klangen . . .
Da sah ich, unters Licht gebückt,
Die nassen Wolken traurig hangen.
Da ward mein Lied vom Leid erstickt.

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