24.02.2017

Gedichte von Carl Busse: Ernte (18)




Ernte

Nun füllen sich meine Tage,
Nun sind meine Saaten gereift,
Nun hat mich mit tönendem Schlage
Die Schwinge der Freude gestreift.
In Erntesegen verloren,
Der golden sich neben mir dehnt,
Ach über den Träumer und Thoren,
Der einst sich zu sterben gesehnt!

Und was aus entfalteter Hülle
Der Lenz mir an Blüten beschert,
Das hat nun zu Früchten und Fülle
Der Wandel der Tage gekehrt.
Ich blick' in die sonnigen Fluren,
Wie in dein Herz hinein,
Dein Herz und die Fülle der Fluren,

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