2017-03-03

C.Busse-Vagabunden: Am Abend (8)





Am Abend

Die Wälder ruhn, die Felder ruhn,
Da schön und still der Abend sinkt,
O selbst das Reh wird kühner nun,
Wo Stern und Sichel blinkt.

Aus dunklem Grund ins Aehrenfeld-
Und schneller teilt es Busch um Blatt,
Sein wird das Reich, die Ernte fällt,
Die scheu der Tag verboten hat.-

So zürne nicht, wenn jeder Hauch
Zu dieser Zeit nach dir verlangt;
Und deine Schönheit heißer auch
Mein zitterndes Begehren rankt.

O lass mich dir zu Füßen sein,
Bis lieblich sich dein Blick verwirrt,
Und mein und immer wieder mein
Die Fülle deiner Schönheit wird!

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