08.03.2017

C.Busse-Vagabunden: Stille (44)




Stille

Die Sterne leuchten, und der Tag ist weit,
Es ist so still wie in der Ewigkeit;
Das Heimchen selbst wird ruhig und verklingt,
Das sonst die Nächte unser Haus umsingt.

In dunklen Büschen blitzt der Glühwurm auf,
Schwingt sein Laternchen zum geheimen Lauf;
Der finstre Schatten, den der Flieder ließ,
Wächst durch die Stunden lautlos über;m Kies.

Sucht dann dein Aug' im Schein des Dämmerlichts?
Neigst du dich vor und horchst und hörest nichts?
Wird dann auch dir das Herz so bang und schwer,
Als käm's unsagbar aus der Ferne her?:

Ein dunkler Reiter-Zügel hält er nicht,
Der Huf des Roßes klingt und klappert nicht-
Und ruft dich ab ans Glück und Herzeleid

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