13.04.2017

Gedichte von S.A.Mahlmann: Armors Macht (3)





Armors Macht

Des kleinen Gottes Flügel hindern
Nicht Schnee und Frost, kein stürmend Meer
Er fliegt zu seinen Lieblingskindern
Leicht wie ein Vogel hin und her.

Im Eisgefild' am kalten Norden,
In Afrika's verbranntem Sand
Blüht überall sein großer Orden,
Wirkt überall des Gottes Hand!

Er setzt sich kühn auf Königsthronen,
Er wagt sich in das Vatican,
Er lächelt stoische Catonen
Mit seiner Schalkheit Lächeln an.

Er trübt die reinste Sonnenhelle,
Macht hell und Licht die Mitternacht,
Und schleicht sich in die Klosterzelle,
Wo Mariane betend wacht.

Wer mag, wer kann ihn widerstehen?
Ist nicht die Welt sein Eigenthum?
Hoch glänzen seine Siegstrophäen
Von Pol zu Pole tönt sein Ruhm!

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