29.05.2017

Goethes Briefe an Ch.v.Stein: 19.02.1781 (510)




19,02.1781


Ich bin noch fleisig gewesen, ob ich gleich lieblichere Geister durch Ihre Feder aufs Papier zu zaubern hoffte. Jerusalems deutsche Literatur ist da. Wohlgemeynt, bescheiden, aufrichtig, alt kalt und arm. Die Magre Verbrämung unsres neulichen Winters ist mir wieder eingefallen. 

Ungern versag ich mir noch einmal zu Ihnen zulaufen. Grüsen Sie Steinen und bleiben mir gewogen. d. 19. Febr. 81.

G.




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