30.07.2017

Gedichte von E.Blass: Regen (23)



Regen

Und die Genossen der verflossnen Nächte 
Sind plötzlich deiner Seele furchtbar nah 
Und stehen stumm und tötend um dich da. 
Und es ergrauten schon geputzte Prächte.

Unirdisch klingt Getöse von Berlin. 
Und es regieren grausige Magien.

Und wo noch gestern leichte Lichter liefen, 
Da fühlst du heute tausend Wasser triefen, 
Und fühlst sie tausend Selige zerreiben, – 
Und stemmst die Stirne an die Fensterscheiben.

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