31.07.2017

Goethes Briefe an Ch.v.Stein: 18.03.1781 (540)




18.03.1781

Einen süsen guten Morgen meine beste, und frage wie Sie geschlafen und ob Ihnen mein Abendessen nicht geschadet? Heute seh ich soviel zu thun vor mir daß ich wohl zu Hause bleiben muss. Vielleich seh ich Sie eh Sie in die Assemblee gehn, wenigstens wenn Sie mich mögen nach dem Conzert gewiss.

Adieu liebste und kommen Sie meinem Geiste entgegen, der nicht zum Himmel aufsteigen kan, weil er an Ihrer Wohnung drüben auf dem Hügel immer aufgehalten wird. d. 18. März 81.

G.




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