2017-08-08

C. H. Theodor Tannen-Gedichte: Muth und Hoffnung (24)



Muth und Hoffnung

O es keimt, wie lang' es wäre,
Doch vielleicht uns noch Gewinnst;

Bürger

Ich aber fühl' die Kraft
Schon mit der Welt zu ringen,
Drum sei nur guten Muth's,
Ich werde sie bezwingen!

Wie hoch das Meer auch geh',
Du kannst doch meinem Nachen
Ganz sicher Dich vertrau'n,
Glaub' nur: „Ich weiß zu wachen!“

Des Schicksals mächt'ger Sturm
Hat meinen Arm gestählet!
Für Dich will ich ausharr'n 
„Frei“ hab' ich Dich erwählet!


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