2017-08-07

Dunkel Nacht (11)

T. Tannen


Dunkel Nacht

Wie ist die Nacht so dunkel,
Kein Stern, kein Mondenglanz!
Jetzt schicken die Gespenster
Sich an zu ihrem Tanz!

Es ist von meinem Innern
Die Nacht ein treues Bild!
Es war mein Leben immer
Dunkel und nachtumhüllt.

Wohl unter bösem Sterne
Muß ich geboren sein,
Und dieser Stern verwandelt
Selbst Freude mir in Pein!

Warum hab' ich so Schlimmes,
So Schreckliches erloost?-
Die plötzliche Vernichtung
Wär' noch für mich ein Trost!

Ein Gift, das langsam tödtet,
Verzehret meine Kraft,
Und quält mich folternd, bis es

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