03.08.2017

Emil Alphons Rheinhardt Gedichte: Heimkommen (4)



 Heimkommen

Aufbricht im Blut, das vielem horchte,
Die Stille süß und heimatlich.
Über dem atmenden Erlösten wächst
Sternhimmel rein sich aus.
Leicht fügt sich gierbeirrt erschautes
Sternbild an das zerstückte andere Gestirn,
Das wipfelnieder grell geflackt dem Eilenden
Und milden Lichtes nun sein Ewiges hat.
Baum schüttelt Schrittklang ab und Straßenhaftes,
Wind Taumelndes und die Tiere ihre Stadtverlorenheit.
Reinlicher Stein, Duft unzerrissen,
Blume, entworden aus Gartengaleere,
Wasser, das rinnt und nicht dient.
Was Eile mitriß, vom Gehen zerschnitten,
Was Not benannt und Gier überrannt.
Ruht sich gerade aus Last und Namen,
Aufrecht, bei sich und in Gott.
Stille brach auf und sammelt zerrüttete

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